Das war die OÖ. Landesausstellung 2018:
270.322 Besucherinnen und Besucher oder umgerechnet 45 Legionen.

Über 500 Jahre lang prägte das Römische Reich mit seinen Legionären, Handwerkern und Bauern, seiner Architektur, den Kastellen und Bädern unser Land und hat bleibende Spuren hinterlassen.

Mit Schaugrabungen, Experimenten, eindrucksvollen Originalfunden, Forschungs-Abenteuern für Nachwuchs-ArchäologInnen, interaktiven Apps und virtuellen Welten gab die Landesausstellung von 27. April bis 4. November 2018 einen vielschichtigen Einblick in das Leben der Römer vor 1 800 Jahren. Hauptstandorte der Landesausstellung waren Enns sowie Schlögen und Oberranna im Oberen Donautal.

Aktuelles

270.322 Besucherinnen und Besucher oder umgerechnet 45 Legionen haben die OÖ. Landesausstellung 2018 besucht.
Die Arbeitsblätter wurden in Zusammenarbeit mit der ARGE Latein am LSR OÖ ausgearbeitet und dienen zur Vor- und/oder Nachbereitung im Latein-Unterricht.

 

 

Standorte

Enns

Lauriacum war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militärstützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reichs. Seine Bedeutung erlangte es durch die Stationierung der 2. Italischen Legion (lat. legio II Italica).

Zur Blütezeit lebten in Lauriacum ca. 25 000 Menschen – eine bunte Mischung aus Römern, Einheimischen und Zuwanderern aus allen Teilen des Reichs. Interaktiv und mit allen Sinnen erfahren Sie den römischen Alltag und erhalten außergewöhnliche Einblicke in das private und öffentliche Leben der Bevölkerung von Lauriacum.

Schlögen

Am Standort des heutigen Schlögen befanden sich zur Römerzeit ein Kastell, eine kleine Siedlung und ein 14 Meter langer Bau, der bereits vor 180 Jahren die ersten Altertumsforscher begeisterte. Bei dem gut erhaltenen Bauwerk, das erst 2015 vollständig ausgegraben und untersucht werden konnte, handelt es sich um ein römisches Bad, das mit erstaunlicher technischer und baulicher Finesse umgesetzt wurde.

Der Schutzbau in Schlögen ist derzeit geschlossen.

Oberranna

In Oberranna bei Engelhartszell erwartet Sie das mit Abstand am besten erhaltene römische Bauwerk Oberösterreichs. An der Freilegung des massiven Kleinkastells mit quadratischem Grundriss und an den Ecken angesetzten Rundtürmen (Quadriburgus) wird seit 2017 gearbeitet.

Der Schutzbau in Oberranna ist derzeit geschlossen.

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