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Vermittlung für Schulen & Gruppen

Speziell für Kinder und Jugendliche von sechs bis 18 Jahren bietet die Landesausstellung an den drei Standorten Innerberger Stadel, Museum Arbeitswelt und Schloss Lamberg dialog- und aktionsorientierte Vermittlungsformate an. Das pädagogische Vermittlungsangebot ist für Schulen, Gruppen und Familien geeignet.

Die Oberösterreichische Landesausstellung arbeitet unter Einhaltung der aktuell geltenden Verhaltens- und Hygieneregeln. Die Schutzmaßnahmen und die Gruppengrößen werden stets den aktuellen Bestimmungen angepasst.

 

 

Informationsveranstaltungen für Pädagog*innen

Montag, 10. Mai 2021, ab 10.00 Uhr ganztags
Anmeldung: https://www.ph-online.ac.at/ph-linz/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=208087&pSpracheNr=1

Donnerstag, 20. Mai 2021, 14.00 bis 17.15 Uhr (nur VS)
Anmeldung: https://www.ph-online.ac.at/ph-ooe/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=336657&pSpracheNr=1

Montag, 31. Mai 2021, von 09.00 bis 16.15 Uhr
Anmeldung: https://www.ph-online.ac.at/ph-ooe/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=328045&pSpracheNr=1

 

 

Rundgänge

Im Rahmen der geführten Rundgänge tauchen wir ein in die Lebenswelten von Arbeiter*innen, Bürgerlichen und Adeligen und nehmen historische Ereignisse zum Anlass für eine spielerische Auseinandersetzung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen. Wir suchen nach Anknüpfungspunkten in unserem eigenen Alltag und entwickeln Ideen für die Zukunft. Dauer 90 Minuten

 

Workshops

Im Innerberger Stadel beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf unseren Alltag und unser Zusammenleben. Im Museum Arbeitswelt finden Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen zum Thema Demokratie statt. Dauer 150 Minuten

Die Rundgänge und die Workshops richten sich an alle Altersgruppen. Für Primarstufe (6-10 Jahre), Sekundarstufe I (11-14 Jahre) und Sekundarstufe II (15-18 Jahre) werden unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Auf altersgemäße Interessen und Fähigkeiten wird Rücksicht genommen. 

 

 

Arbeit - Geführter Rundgang im Museum Arbeitswelt

Die Ausstellung im Museum Arbeitswelt führt uns in die Welt der Industrialisierung und der Fabriken Steyrs. Hinter den technischen Errungenschaften, die hier auf den Weg gebracht wurden, steht die harte Arbeit Tausender Menschen. Ihre Geschichten und Lebensumstände leiten über zu aktuellen Fragen rund um Work-Life-Balance, Lohngerechtigkeit, Mitbestimmung sowie Sinn und Wert von Arbeit.

1. bis 4. Schulstufe  
Arbeit – Was hat das mit mir zu tun?

Wir begegnen Menschen, die zu unterschiedlichen Zeiten in Steyr gelebt haben, und gewinnen Einblick in ihren Alltag, ihre Träume, Ängste und Ziele. Dabei beschäftigen wir uns mit der Frage, was „Arbeit“ eigentlich ist.

5. bis 8. Schulstufe
Arbeit und Beruf(ung)

Wir schauen uns in den Fabriken des Wehrgrabens um, besuchen ein Arbeitergasthaus und legen uns am Reißbrett der Techniker*innen ins Zeug. Außerdem werfen wir einen Blick in unsere eigene Arbeitszukunft: Beginnt sie erst mit dem Geldverdienen? Welche Berufe würde ich gerne ausprobieren? Und wie würde eine Welt ohne Arbeit aussehen?

ab der 9. Schulstufe
Gute Arbeit!

Arbeit prägt unsere Vorstellungen vom Zusammenleben. Sie lässt uns an der Gesellschaft teilhaben, sie kann uns glücklich machen oder auch zur Last werden. Aber was macht gute Arbeit aus? Und wie wollen wir in Zukunft arbeiten?

 

 

Arbeit - Workshops im Museum Arbeitswelt

 

 

Wohlstand - Geführter Rundgang im Innerberger Stadel

Die Ausstellung im Innerberger Stadel rückt die Stadtgeschichte Steyrs in den Fokus: von den Handwerkszünften über den Aufstieg des Bürgertums und die Industrialisierung bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die mit ihrem Einfluss, ihrem Kapital oder ihren Ideen die Stadt prägten. Ihre Erfolgsgeschichten zeigen, wie der wachsende Wohlstand viele Lebensbereiche nachhaltig veränderte, und sind Ausgangspunkt für Diskussionen über soziale Gerechtigkeit und ein „gutes“ Leben.

 

 

1. bis 4. Schulstufe
Aufspüren, sammeln, festhalten

Wir folgen den Spuren von Marianne Kautsch, der Mitbegründerin der Sammlung des Innerberger Stadels, und blicken hinter die Kulissen der Ausstellung: Wie erweckt man die Vergangenheit zum Leben? Neugierde, Spürsinn und Fantasie sind gefragt.

5. bis 8. Schulstufe
Ausnahme oder Regel?

Drei Frauen und ihre Geschichten. Was durften sie? Wovon träumten sie? Wofür kämpften sie? Wir decken Machtstrukturen und Vorurteile auf und vergleichen Rollenbilder von damals und heute. Was wünschen wir uns für morgen.

ab der 9. Schulstufe
Vom Anhäufen und Loslassen

Besitz und Einfluss, Innovation und Produktivität, Chancen und Hindernisse: Anhand der Ausstellung gehen wir sozialen und wirtschaftlichen Umwälzungen der letzten Jahrhunderte auf den Grund und fragen, was Wohlstand für uns heute bedeutet.

Thematische Anknüpfung an die Covid-19-Pandemie

Die Pandemie hat allen gezeigt, wie schnell sich Gewohnheiten und gesellschaftliche Strukturen ändern können. Daher werden wir in unseren Programmen auch aktuelle Fragen und Herausforderungen thematisieren, mit denen wir uns als Einzelne und als Gesellschaft konfrontiert sehen: Wie werden sich Arbeitswelten verändern? Welche wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen wird die Corona-Krise haben? Was sind die Folgen für Klimaschutz und nachhaltiges Handeln? Hat sich unser Blick auf das, was im Leben wichtig ist, verändert? Welche Erfahrungen haben wir selbst gemacht? Wie werden wir später über diese Zeit sprechen? Und was kann ein Museum zur Aufarbeitung und Erinnerung an die Krise beitragen?

 

Wohlstand - Workshop im Innerberger Stadel

Von A wie Ausnahmezustand bis Z wie Zusammenhalt: Die Corona-Pandemie hat vieles verändert und unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Was gestern normal war, ist heute gewagt, vielleicht gefährlich oder sogar verboten. Es scheint, als wäre die „Normalität“ zu uns auf Distanz gegangen. Wir haben genug und sind doch noch mittendrin. Aber wir sind nicht allein: In diesem Workshop treffen wir auf Menschen und ihre Erfahrungen mit der Krise. Sie erzählen uns, wie Corona ihre Arbeitswelt verändert hat, wofür wir den Wohlstand gerade jetzt brauchen, wo plötzlich neue Macht auftaucht und wo sie schwindet. Diese verschiedenen Sichtweisen setzen sich wie ein Puzzle zusammen – wie eines, das noch keinen Rand hat und dem wir selbst etwas hinzufügen können. Wir sind Teil einer Geschichte, die gerade erst geschrieben wird.

ab der 5. Schulstufe
Lost and found – Wie ging noch gleich „normal“?

Der Workshop beinhaltet einen geführten Rundgang durch die Ausstellung.

 

 

 

 

Macht - Geführter Rundgang im Schloss Lamberg

Hier geht es um Macht! Wer hat sie und wie bekommt man sie? Ist sie Last oder Privileg? In der adeligen Welt galt es, die Spiele der Macht zu beherrschen, um sich Einfluss, Besitz und einen luxuriösen Lebensstil nachhaltig zu sichern. Die Ausstellung im Schloss Lamberg bietet Einblicke in das prunkvolle Leben der Adelsfamilie Lamberg und nimmt ihr Selbstverständnis, ihre Attribute und ihre Netzwerke unter die Lupe.

1. bis 4. Schulstufe
Auf den Spuren der Macht

Welche Farbe hat die Macht? Ist sie männlich oder weiblich? Und was ist das Gegenteil von Macht? Unsere eigenen Vorstellungen und Bilder stehen am Beginn einer Entdeckungsreise durch die Schlossgalerie. Die Mitglieder der Familie Lamberg begleiten uns dabei.

5. bis 8. Schulstufe
Gesten, Worte und Symbole der Macht

Wie äußert sich Macht? Wie fühlt sie sich an – für diejenigen, die sie besitzen, und für diejenigen, die ihr ausgesetzt sind? Die Macht hat ihre eigenen Regeln. Fühlen wir ihnen auf den Zahn!

ab der 9. Schulstufe
Die vielen Gesichter der Macht

Von der Macht des Adels hin zu unseren eigenen Gewohnheiten und Erfahrungen: Wir beobachten, analysieren und vergleichen die Merkmale und Spielregeln der Macht.

 

 

 

Vor- und Nachbereitung

Für Pädagog*innen stehen ab Ausstellungsbeginn Materialien mit Impulsen für den Unterricht zum Download bereit. Die Vermittlungsangebote für Schulen werden im Mai 2021 in Steyr im Rahmen von Fortbildungen vorgestellt. Die Materialien sowie die Informationen zu den Veranstaltungen stellen wir auf unserer Webseite zum kostenfreien Download zur Verfügung.  

 

Vermittlungsziele

Ein kritisch-reflektierender Blick auf die Vergangenheit sowie ein lebendiger und abwechslungsreicher Dialog bilden die Basis der Vermittlungsformate. Wir vergleichen Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Besitz- und Machtverhältnisse der letzten Jahrhunderte und entwickeln gemeinsam Perspektiven für die Zukunft.