Die Römer im Oberen Donautal


Römerburgus Oberranna

Römischer Grenzposten am Donaulimes

In Oberranna in der Marktgemeinde Engelhartszell errichteten die Römer vor etwa 1700 Jahren unmittelbar über der Donau eine kleine, sehr massive Befestigungsanlage mit quadratischem Grundriss und an den Ecken angesetzten Rundtürmen. Dieser „Quadriburgus“ war ein wichtiger Grenzposten am Donaulimes und zu seiner Blütezeit vermutlich dreigeschossig und etwa zehn Meter hoch.

Nachdem der Burgus noch zur Römerzeit einem Brand zum Opfer fiel, vergingen über 1000 Jahre, bis im Spätmittelalter ein neues Gebäude über dem Schuttkegel des Burgus errichtet wurde. Diese Aufbauten schützten die alten Gemäuer, sodass wir heute das mit Abstand am besten erhaltene römische Bauwerk Oberösterreichs vor uns haben.

Ein Schutzbau macht diesen archäologischen Schatz für die Öffentlichkeit zugänglich und wird ihn für zukünftige Generationen erhalten.
Im Inneren des Baus führt eine zum Teil schwebende Steganlage in Stahl-Holzkonstruktion die BesucherInnen über die römischen Ruinen. Am höchsten Punkt eröffnet sich ein wunderbarer Blick auf die Donau und macht die strategische Lage und die Funktion des Römerburgus nachvollziehbar.

Der Schutzbau ist ab 30. Juni 2018 geöffnet.

 

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