Die Römer im Oberen Donautal


Der Quadriburgus von Oberranna

Vom Römischen Kleinkastell zum Weinkeller

Die Römer errichteten in Oberranna in der Marktgemeinde Engelhartszell vor etwa 1700 Jahren unmittelbar über der Donau eine kleine, sehr massive Befestigungsanlage mit quadratischem Grundriss und an den Ecken angesetzten Rundtürmen. Dieser „Quadriburgus“ war ein wichtiger Grenzposten am Donaulimes und zu seiner Blütezeit vermutlich dreigeschossig und etwa zehn Meter hoch.

Nachdem der Burgus noch zur Römerzeit einem Brand zum Opfer fiel, vergingen über 1000 Jahre, bis im Spätmittelalter ein neues Gebäude über dem Schuttkegel des Burgus errichtet wurde. Diese Aufbauten schützten die alten Gemäuer, sodass wir heute das mit Abstand am besten erhaltene römische Bauwerk Oberösterreichs vor uns haben.

Im März 2017 begannen die Ausgrabungen der römischen Befestigungsanlage, die ersten Untersuchungen fanden bereits im Jahr 1840 statt.

Schutzbau

Seit 30. Juni 2018 ist der Schutzbau geöffnet und macht diesen archäologischen Schatz für die Öffentlichkeit zugänglich und wird ihn auch für zukünftige Generationen erhalten.

Im Inneren des Baus führt eine zum Teil schwebende Steganlage in Stahl-Holzkonstruktion die BesucherInnen über die römischen Ruinen. Am höchsten Punkt eröffnet eine Glasfläche den wunderbaren Blick auf die Donau und macht die strategische Lage und die Funktion des Römerburgus nachvollziehbar.

 

 

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