2018 kehren 6000 Legionäre zurück nach Enns


Kalkbrennen

Ein Handwerk der Legionäre

DIE ZWÖLF KALKBRENNÖFEN VON LAURIACUM
Die größte derzeit bekannte römische Kalkbrennofen-Anlage der Rhein-Donau-Provinzen des Imperium Romanum liegt an der Nordecke des Legionslagers. Der am besten erhaltene Ofen ist 4,2 Meter hoch und wurde im Vorfeld der Landesausstellung freigelegt.

OPUS CAEMENTITIUM - RÖMISCHER "ZEMENT"
Das Kalkbrennen ist ein Paradebeispiel für das Spezialistentum der Legionäre. Es stellte ein außerordentlich wichtiges Handwerk in der Antike dar und bildete die Voraussetzung für die hochentwickelte Baukultur der Römer. Ohne Kalk gäbe es keine Bauten in Gussmörtel-Technik (z. B. Pantheon, Kaiserthermen, Aquädukte), keine Estrichböden, keine Fresken auf Wandverputz und auch kein Legionslager.

Die Ausgrabungen können aus Sicherheitsgründen nicht direkt besichtigt werden.
 

HERCULES IM KALKBRENNOFEN
Nach seiner Stilllegung in der Spätantike diente einer der Öfen als überdimensionaler „Mülleimer“ – für ArchäologInnen eine wahre Schatzgrube: Mehrere tausend Fundobjekte wie Ziegelbruchstücke, Münzen, Keramik und etliche Tierknochen konnten geborgen werden. Darunter auch Objekte aus einem Hercules-Heiligtum, die im Museum Lauriacum ausgestellt sind.

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