Über 500 Jahre lang prägte das Römische Reich mit seinen Legionären, Handwerkern und Bauern, seiner Architektur, den Kastellen und Bädern unser Land und hat bleibende Spuren hinterlassen.

 

Mit Schaugrabungen, Experimenten, eindrucksvollen Originalfunden, Forschungs-Abenteuern für Nachwuchs-ArchäologInnen, interaktiven Apps und virtuellen Welten gab die Landesausstellung von 27. April bis 4. November 2018 einen vielschichtigen Einblick in das Leben der Römer vor 1 800 Jahren. Hauptstandorte der Landesausstellung waren Enns sowie Schlögen und Oberranna im Oberen Donautal.

 

Das war die OÖ. Landesausstellung 2018

Veni, vidi....super...eine tolle Ausstellung!

Passau

Eine ganz großartige, informative und modern gestaltete Ausstellung. Ich war vor 22 Jahren hier, ein riesiger Unterschied und ein großer Gewinn für die österr. Museumslandschaft.

A very informative and interesting exhibition of Roman times in good old Enns!

St. Louis, USA

"Sehr interessante Führungen, schön aufbereitet"

"Top Interaktionsmöglichkeiten für Kinder"

Bildnachweis: Pia Odorizzi

Zahlen, Daten & Fakten

270322 / 45

An 193 Ausstellungstagen besuchten 270.322 Menschen die OÖ. Landesausstellung "Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich". Umgelegt auf die Sollstärke einer Legion mit je 6.000 Mann wären es rund 45 Legionen gewesen.

3332

Es wurden insgesamt 3.332 Museumsführungen in den Ausstellungen durchgeführt, davon 1.341 im Museum Lauriacum, 1.369 in der Basilika St. Laurenz und 622 pädagogische Vermittlungsprogramme für Schulen.

1400 / 79

Durchschnittlich besuchten täglich 1.400 Personen die OÖ. Landesausstellung 2018, 79 % kamen aus Oberösterreich.

35

Ein besonderer Goldfund kam bei der Schaugrabung am Areal der Firma Büsscher & Hoffmann in Enns zum Vorschein. Die 35 cm lange und 19 Gramm schwere römische Goldkette lag zwischen zwei Schotterschichten der römischen Straße.

300

In einem Kooperationsprojekt mit dem Naturhistorischen Museum Wien untersuchten Anthropologinnen die menschlichen Überreste von mehr als 300 Individuen aus römischen Gräberfeldern in Lauriacum/Enns.

2019

Das Museum Lauriacum wird nach den geplanten Umbauarbeiten voraussichtlich am 01. Mai 2019 wieder eröffnet und wenn der Donaulimes wie erwartet zum UNESCO Welterbe ernannt wird, wären Enns, Schlögen und Oberranna auch Welterbestätten.

Standorte

Enns

Lauriacum war einer der größten und wichtigsten Handels- und Militärstützpunkte an der Nordgrenze des Römischen Reichs. Seine Bedeutung erlangte es durch die Stationierung der 2. Italischen Legion (lat.legio II Italica).

Zur Blütezeit lebten in Lauriacum ca. 25 000 Menschen – eine bunte Mischung aus Römern, Einheimischen und Zuwanderern aus allen Teilen des Reichs. Interaktiv und mit allen Sinnen erfahren Sie den römischen Alltag und erhalten außergewöhnliche Einblicke in das private und öffentliche Leben der Bevölkerung von Lauriacum.

Schlögen

Am Standort des heutigen Schlögen befanden sich zur Römerzeit ein Kastell, eine kleine Siedlung und ein 14 Meter langer Bau, der bereits vor 180 Jahren die ersten Altertumsforscher begeisterte. Bei dem gut erhaltenen Bauwerk, das erst 2015 vollständig ausgegraben und untersucht werden konnte, handelt es sich um ein römisches Bad, das mit erstaunlicher technischer und baulicher Finesse umgesetzt wurde.

Der Schutzbau in Schlögen ist derzeit geschlossen.

Oberranna

In Oberranna bei Engelhartszell erwartet Sie das mit Abstand am besten erhaltene römische Bauwerk Oberösterreichs. An der Freilegung des massiven Kleinkastells mit quadratischem Grundriss und an den Ecken angesetzten Rundtürmen (Quadriburgus) wird seit 2017 gearbeitet.

Der Schutzbau in Oberranna ist derzeit geschlossen.

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